30-jähriges Jubiläum - Bureau des arts visuels x KW

30-jähriges Jubiläum - Bureau des arts visuels x KW

Termin

05.11.2026

Jubiläumsabend: Bureau des arts visuels × KW

Anlässlich einer Abendveranstaltung mit den Künstlerinnen Florence Jung und Ana Pi feiert das Büro für Bildende Kunst (BAV) am 5. November 2026 sein 30-jähriges Bestehen in den KW Institute for Contemporary Art in Berlin.

Diese Veranstaltung würdigt das Zusammentreffen zweier Institutionen, die seit 30 Jahren und mehr zur Erneuerung und Strahlkraft der zeitgenössischen Kunst beitragen: Das Büro für Bildende Kunst, das den künstlerischen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland fördert, und die KW, die ein wichtiger und wegweisender Akteur der Berliner und der internationalen Kunstszene sind.

Mit der Enthüllung des neuen Werkes von Florence Jung „Jung111“ und einer Performance von Ana Pi „NoirBLUE – side B“ verbindet dieser Abend zwei einzigartige künstlerische Ansätze, die jeweils auf ihre eigene Weise die Erzählungen, Wahrnehmungen und Vorstellungswelten erforschen, die unser Verhältnis zur Welt prägen.

Diese Jubiläums-Soirée feiert somit 30 Jahre des Austauschs und der kulturellen Zusammenarbeit und zeugt vom beständigen Engagement des BAV für das zeitgenössische Schaffen und den künstlerischen Dialog zwischen Paris und Berlin und zwischen Deutschland und Frankreich.

Ablauf des Abends:

Der Auftakt der Abendveranstaltung findet im Innenhof der KW mit der Präsentation von „Jung111“ statt, dem neuen öffentlichen Kunstwerk, das bei Florence Jung in Auftrag gegeben wurde, gefolgt von einer Performance von Ana Pi im Dachgeschoss der KW.

Die Besucher:innen sind eingeladen, den Aufzug zu nutzen, in den Florence Jung drei kurze Sätze eingraviert hat – ein funktionaler Durchgangsraum, der zugleich ein Ort erzwungener Nähe und flüchtiger Intimität ist.

Der Aufzug bringt sie in das Dachgeschoss, wo die Künstlerin und Choreografin Ana Pi ihre Performance „NoirBLUE – side B“ präsentiert. Ihre Arbeit erforscht die Vorstellungswelten der transatlantischen afrikanischen Diaspora durch Körper und Bewegung und entwirft eine transatlantische Reise, bei der sich die Linguistik um die Farben Blau und Schwarz rankt. Denn in einigen alten Sprachen gab es nicht immer ein Wort, um die Farbe Blau zu bezeichnen.