Michael Arzt / Le peuple qui manque (Aliocha Imhoff & Kantuta Quiros) 2016

Beyond the Magicians Effect, 2015

© H. Hattmansdorffet/Le peuple qui manque

Beyond the Macigians Effect, 2015

© H. Hattmansdorffet/Le peuple qui manque

HALLE 14

© Denis Bury | Medialiquid (Ausschnitt)

Symposium

Michael Arzt / Le peuple qui manque (Aliocha Imhoff & Kantuta Quiros) 2016

Intervenants: Camille de Toledo, Maurizio Lazzarato, François Hartog, François Cusset, Lionel Ruffel, Diann Bauer, Emilie Notéris, Benjamin Noys

Termin

29.06.2026

Ort

HALLE 14 - Centre for Contemporary Art, Leipzig

A Government of Times

Im Rahmen der Ausstellung Capitalist Melancholia (30.04-07.08.2016).

Die Symposium-Performance A Government of Times ist Teil einer vielseitigen Zusammenarbeit zwischen der französischen Initiative MITTEL-EUROPA, Le Consortium von Dijon und HALLE 14 e.V. Neben drei ortsspezifischen Szenographien, acht multinationalen künstlerischen Perspektiven, zahlrichen Events und einer Publikation als Teil des Ausstellungs- und Austauschprojktes "Capitalist Melancholia", wird das Symposium A Government of Times von dem Pariser Kuratoren - Duo Le peuple qui manque realisiert. Im Fokus steht dabei der Begriff des -von François Hartog gesprägtensogenannten "presentism". Gemeint ist damit die Beobachtung, dass die Gegenwart allgegenwärtig und das "Jetzt" als eine Art allumfassende Beschleunigung unseres Soziallebens geworden sei. Als Antwort darauf entwickelte sich kürzlich eine neue Welle des sogenannten "contemporary accelerationism". Das Symposium will diese Narrative beleuchten. Teilnehmen wwerden unter anderen Le peuple qui manque. Le peuple qui manque ist ein französisches Künstlerkollektiv und bildet gleichzeitig eine Plattform für Kuration und Diskurs. In Paris ansässig und im Jahr 2005 von den beiden Schriftellern und Kuratoren Kantuta Quiros und Aliocha Imhoff gegründet, arbeitet das Ensemble an der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Kunst und Forschung, laboriert und orientiert sich in der sich stetig wandelnden Szene der Gegenwartskunt und setzt neue Impulse.

Angelehnt an die "mock trials" namhafter Künstler wie beispielsweise Pierre Huyghe, Milo Rau oder Anton Vidokle und insbesondere der Surrealisten der 1930er Jahre, soll Raum für Beschwerden und Statements gegen die Zeit geschaffen werden. Anschliessend sollen Verhandlungen stattfinden, in denen weitere Lösungsvorschläge, Szenarien, und Gedankenexperimente entstehen.

Artikul zur Ausstellung "Capitalist Melancholia"