Nadira Husain, Amina Ahmed und Varunika Saraf: Confluence Sangam संगम

Nadira Husain, Global Bastard Education, 2019, © Nadira Husain und PSM, Berlin

Die Ausstellung ›Confluence Sangam संगम‹ im Heidelberger Kunstverein präsentiert Werke von Nadira Husain (Berlin/Paris/Hyderabad), Preisträgerin des WERK.STOFF-Preises für Malerei.

Die Wörter Confluence, Sangam / संगम beschreiben auf Französisch, Englisch und Hindi den Moment, in dem Strömungen aus verschiedenen Richtungen aufeinandertreffen und einen gemeinsamen Weg bilden.
Nadira Husain wurde als Tochter eines indischen Vaters und einer französischen Mutter geboren, wuchs in Paris auf und lebt heute in Berlin. Ihrer eigenen Herkunft entsprechend greift ihre künstlerische Praxis auf Motive und bildliche Darstellungsformen aus verschiedenen kulturellen Bereichen zurück und vereint sie in Malereien und textilen Arbeiten.

Auf Einladung von Nadira Husain präsentiert der Heidelberger Kunstverein auch Werke von Amina Ahmed (New York) und Varunika Saraf (Hyderabad).
Die Biografien der drei Künstlerinnen sind von Migrationserfahrungen geprägt, wobei jede von ihnen auf unterschiedliche Weise mit der indischen Kultur verbunden ist. Ihre Arbeiten spiegeln aktuelle Debatten über Zugehörigkeit und kulturelle Identität wider und eröffnen zugleich eine feministische Perspektive auf Genealogie.

Mehr Informationen zur Ausstellung auf der Website des Heidelberger Kunstverein.

Die Kuratierung der Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der französischen Kuratorin Alice Chardenet (Paris/Frankfurt) im Rahmen des Programms JEUNES COMMISSAIRES realisiert, das vom Institut français d'Allemagne / Büro für Bildende Kunst unterstützt wird.

Nadira Husain, Plastic Manzil Kitten’s Room, 2019, © Nadira Husain und PSM, Berlin
Nadira Husain, Plastic Manzil UHU Lineage, 2019, © Nadira Husain und PSM, Berlin