© Adèle Onnillon

Lila Torquéo

Lila Torquéo, die an den Universitäten Paris I Panthéon-Sorbonne und Paris IV Sorbonne zur Ausstellungskuratorin und Autorin ausgebildet wurde, gestaltet Ausstellungen, Publikationen und Entwürfe. Zuletzt war sie für die redaktionelle Koordination des CAPC – Musée d’art contemporain de Bordeaux verantwortlich, wo sie derzeit eine kuratorische Residenz absolviert. Zudem ist sie an der ebabx – École supérieure des beaux-arts de Bordeaux tätig, wo sie in ihrem Kurs „Sisters of Negation“ Theorie der zeitgenössischen Kunst unterrichtete.
Sie arbeitete unter anderem mit Mimosa Echard und Michel François zusammen und verfasste Texte für zahlreiche Künstler*innen, darunter Fabienne Audéoud, Merlin Carpenter, Lauren Coullard und David Douard. Sie organisierte die Ausstellungen „The Airbag Generation“ in der Médusa (Brüssel) im Jahr 2024; „Attaches parisiennes pour poignées de porte“ in der Villa Belleville (Paris) im Jahr 2023; „The more I throw away the more I’ll find“ im Jahr 2023 sowie „La Fondation Giacobetti“ in der Cité Montmartre (Paris) im Jahr 2022; „CRÛ“ im Jahr 2021 und „Ce n’est pas une menace, c’est une promesse“ (gemeinsam mit Lou Ferrand kuratiert) im Jahr 2022 an der École des Beaux-Arts in Paris. Zusammen mit dem Institut Français in Deutschland führte sie 2024 eine Forschungsarbeit zu Formen der Dominanz und Theatralik in den Praktiken von Gisèle Vienne sowie Calla Henkel & Max Pitegoff durch. Ein Thema, das sie gemeinsam mit Angélique Aubrit & Ludovic Beillard im Etablissement d’en Face (Brüssel) weiterentwickelte.