Write As Beasts Scream at Night
Koloniales Erbe, zeitgenössische Resonanzen
Die Ausstellung „WRITE AS BEASTS SCREAM AT NIGHT“ untersucht die sprachlichen, körperlichen und natürlichen Spuren, die das koloniale Erbe hinterlassen hat, sowie dessen aktuelle politische Folgen.
Eine vielschichtige künstlerische Praxis
Das Kindl zeigt die neuesten Werke von Thu-Van Tran, die insbesondere die ökologischen und traumatischen Folgen des Kolonialismus in Vietnam und Australien sowie deren Auswirkungen in Europa thematisieren. „Write As Beasts Scream at Night“ klingt wie ein Akt des poetischen Widerstands gegen die vielfältigen, vom Menschen verursachten Zerstörungen. Für diese Ausstellung präsentiert die Künstlerin Werke aus verschiedenen Medien, darunter Keramiken, Gemälde und Zeichnungen.
Sprache als künstlerisches Material
Thu-Van Tran schöpft einen Großteil ihrer Inspiration aus der französischen Literatur, insbesondere aus den Werken von Marguerite Duras und Albert Camus, sowie aus der vietnamesischen Poesie mit Persönlichkeiten wie Ho Chi Minh. Sprache nimmt in ihrer Praxis einen zentralen Platz ein, sowohl als künstlerisches Material als auch als politische Kraft und Mittel der Emanzipation.
Ausstellungskuratorinnen: Kathrin Becker & Magdalena Mai
„Write As Beasts Scream at Night“ ist eine Koproduktion des Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst und der Académie de France in Rome – Villa Medici und wurde vom Büro fürBildende Kunst des Institut français Deutschland sowie vom französischen Kulturministerium unterstützt.