When the Water Turns to Wind

Saodat Ismailova, When the Water Turns to Wind, 2026, Filmstill

© Courtesy the artist

Saodat Ismailova, When the Water Turns to Wind, 2026, Filmstill

© Courtesy the artist

When the Water Turns to Wind

Saodat Ismailova

Termin

21.02 – 10.05.2026

20.02.2026, 18 Uhr

Ort

PORTIKUS, Frankfurt am Main

Die Künstlerin und Filmemacherin Saodat Ismailova arbeitet an der Schnittstelle von narrativem Kino und Installation. Für ihre Ausstellung im Portikus knüpft sie an ihre langjährige Auseinandersetzung mit der komplexen Geschichte und Kultur Zentralasiens an, mit den politischen und sozialen Umbrüchen nach dem Ende der Sowjetunion ebenso wie mit den ökologischen Herausforderungen der Gegenwart.

Saodat Ismailovas mehr als zwei Jahrzehnte umfassende künstlerische Praxis umfasst Film, Skulptur und Installation. Nach ihrem Abschluss am Staatlichen Kunstinstitut von Taschkent war sie Stipendiatin des italienischen Forschungs- und Kommunikationszentrums Fabrica in Treviso. 2005 folgte ein DAAD-Stipendium in Berlin, 2017 eine Residency am OCA – Office for Contemporary Art in Norwegen. 2018 schloss sie ihr Studium am Le Fresnoy – Studio national des arts contemporains in Frankreich ab. 2021 gründete Ismailova das Forschungskollektiv DAVRA in Taschkent, das sich der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung zentralasiatischer Kultur und Wissensformen widmet.

Aktuell ist Saodat Ismailova mit einer Einzelausstellung im Swiss Institute, New York, vertreten. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen das Museu Amparo in Puebla, die Kunsthalle Lisbon, das Baltic Centre for Contemporary Art in Gateshead und das STUK Art Center in Leuven (alle 2025), das Pirelli HangarBicocca in Mailand (2024), das Eye Filmmuseum in Amsterdam und Le Fresnoy in Tourcoing (beide 2023).

Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf der Biennale di Venezia (2013, 2022), der documenta fifteen (2022) sowie auf zahlreichen internationalen Filmfestivals präsentiert. Werke von Saodat Ismailova befinden sich in den Sammlungen des Stedelijk Museum, Amsterdam, des Centre Pompidou, Paris, von TBA21, Madrid, der Tate Modern, London, des FRAC Corse sowie des Almaty Museum of Arts, Kasachstan.

Sie lebt und arbeitet in Paris und Taschkent.